Caritas-Mitarbeiter werden muTiger

Foto: Caritas

Die Arbeit mit wohnungslosen Menschen kann schon mal recht schwierig werden, insbesondere wenn Alkohol oder Drogen im Spiel sind. Damit vor allem die neuen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wilhelm-Sternmann-Hauses (WSH) Gelsenkirchen wissen, wie sie in solchen Situationen schlichten können, haben sie erfolgreich an einen Zivilcourage-Kurs der muTiger-Stiftung teilgenommen.

Die gewaltreichen und teilweise gefährlichen „Liveszenarien“, die während des muTiger-Kurses nachgestellt und gemeinsam gelöst worden sind, werden leider viel zu oft Wirklichkeit. „In der Caritas-Begegnungs- und Beratungsstelle für wohnungslose Menschen gibt es immer mal wieder Klienten die schwer zu händeln sind“, erklärt Sozialarbeiterin Jennifer Ruhnau, die zusammen mit ihrem Team 52 Wohnungslose und Bedürftige betreut. Durch richtiges und schnelles Handeln in kritischen Situationen schützen sie daher nicht nur sich selbst, sondern übernehmen Verantwortung für die anderen Bedürftigen, die in der Husemannstraße Schutz suchen. In dem vierstündigen muTiger-Kurs lernen die Teilnehmer, mit geschultem Blick kritische Situationen richtig einzuschätzen und erhalten wertvolle Tipps, wie sie im Ernstfall effektiv helfen können.


Auch wenn alle Mitarbeiter der Caritas hoffen, nicht allzu häufig Situationen in ihrem Alltag zu erleben, in denen sie schlichtend eingreifen müssen, so fühlen sich alle besser gerüstet, um ihrer besonderen Verantwortung gegenüber den Wohnungslosen und Bedürftigen bestmöglich nachzukommen.