Integrativer muTiger-Kurs bei der Diakonie Recklinghausen

Erstmals wurde bei der Ev. Familienbildungsstätte des Diakonischen Werkes in Recklinghausen ein integrativer muTiger-Kurs zur Förderung von Zivilcourage durchgeführt. Menschen mit Handicap haben in dem Kurs gelernt, kritische Situationen richtig einzuschätzen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, um im Ernstfall eingreifen zu können und dadurch sich und auch andere zu schützen. Die Kursinhalte wurden den Teilnahmerinnen und Teilnehmern durch Rollenspiele, realitätsnahe Life-Szenarien und Filmsequenzen Schritt für Schritt vermittelt.

„Die Schulung war ein voller Erfolg“, finden auch die Kursleiter Ernst Nieland, Michael Schoofs, Saskia Lütgerhorst und Udo Fährmann, die individuell auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  eingegangen sind und ihnen mehr Selbstbewusstsein und Sicherheit in kritischen Situationen vermittelt haben. „Alle waren sehr begeistert und haben für ihren Alltag viele wertvolle Tipps mitnehmen können, das ist uns als Kursleiter sehr wichtig.“

Wichtig ist die Botschaft: man muss nicht immer selbst aktiv eingreifen um anderen zu helfen, man hilft Menschen in Notsituationen auch in dem man bewusst hinsieht, sich mit anderen verbündet und bei Bedarf einen Notruf bei der Polizei meldet. Dank der durchweg positiven Resonanz soll die Kooperation auf jeden Fall weiter fortgesetzt werden: die nächsten muTiger-Kurse sind bereits in Planung.