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Die muTiger-Stiftung für mehr Zivilcourage



 

 

muTiger-Brief

Neuigkeiten der muTiger-Stiftung

Ausgabe 6 - Dezember 2017


Liebe Freundinnen und Freunde der muTiger-Stiftung,

in Afrika pflegt man zu sagen: "Einer allein kann kein Dach tragen". Nach inzwischen fünf Jahren aktiver Arbeit können wir auf über 4.000 Stützen vertrauen, die das gemeinsame Dach über den muTigern hochhalten. Diese Zahl macht uns stolz, ist gleichzeitig aber auch eine Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

Einige Meilensteine, die wir im vergangenen halben Jahr absolviert haben, finden Sie unten näher dargestellt. Die wichtigste und schönste Größe sind aber die 90 Kurse, die wir nach heutigem Stand in 2017 absolvieren werden. Um im nächsten Jahr noch mehr Kurse anbieten und noch mehr muTiger ausbilden zu können, benötigen wir jedoch Unterstützung: Ihre Unterstützung! Wir freuen uns natürlich über Spenden, aber genauso wichtig sind für uns Empfehlungen an Freunde, Familie oder Geschäftspartner.

Vielen herzlichen Dank für die künftige und natürlich die zurückliegende Hilfe an alle Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer, alle Organisatoren, Unterstützer und Freunde der muTiger-Stiftung.

Wir wünschen eine besinnliche Adventszeit, schöne Feiertage und einen guten Start in 2018!

Ihr muTiger-Vorstand

 

Wilfried Alles und Johannes Bachteler


Gesamtschule Hagen-Eilpe wird immer muTiger: Schule mit Courage!

Die Lehrerinnen und Lehrer der Gesamtschule Hagen-Eilpe haben den ersten Schritt bereits vor mehr als einem Jahr getan: sie haben nach ihrer Ausbildung zum muTiger-Kursleiter den muTiger-Kurs fest im Lehrplan ihrer Schule verankert. Mittlerweile sind sie "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" geworden und signalisieren damit, dass sie sich aktiv gegen jede Form von Diskriminierung einsetzen wollen.

Diesmal sind es die Schülervertreterinnen und Schülervertreter, die im Rahmen ihrer jährlichen Zusammenkunft einen muTiger-Kurs absolviert haben. Die Stimmung war großartig, das war sicher auch der Tatsache geschuldet, dass die Schülerinnen und Schüler bereits am Vortag angereist sind und eine schöne Zeit miteinander verbracht hatten. Es hat allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß gemacht, sie haben sehr gut mitgemacht und konnten viele wertvolle Erfahrungen und Eindrücke aus dem Kurs mitnehmen. Ein besonderer Dank gilt dabei den beiden Lehrerinnen Kira Husemann und Mandy Hobrecht, die den muTiger-Kurs so gut vorbereitet und gemeinsam mit Hans-Peter Weyer mit großem Erfolg durchgeführt haben.

Unternehmerfrauen im Handwerk werden muTiger

Der Landesverband Unternehmerfrauen im Handwerk e.V. (UFH) Solingen wurde vor mehr als 25 Jahren ins Leben gerufen, um Mitgliedern verschiedene Kompetenzen in den Bereichen Persönlichkeit, Qualifikation und Kommunikation zu vermitteln. Unter dem Motto „Nur gemeinsam sind wird stark!“ hat der Verband mittlerweile einen bedeutsamen Stellenwert in der Handwerksbranche eingenommen. Eines seiner Alleinstellungsmerkmale ist sicherlich sein maßgeschneidertes Bildungskonzept, welches speziell auf die Bedürfnisse von Frauen im Handwerk ausgelegt ist. Neben zahlreichen Fortbildungen, unter anderem zu den Themen Gesundheit, Sicherheit und Führung, steht nun auch Zivilcourage auf dem Programm. Ende Juni haben daher 10 Mitglieder des Verbandes in einem muTiger-Kurs gelernt, wie man sich souverän und selbstbewusst in brenzligen Situationen verhält. So können die Frauen ihre Position weiter stärken und zeigen, dass sie sich neben ihrem Betrieb und ihrer Verbandsarbeit, auch erfolgreich in sozialen Bereichen engagieren.

Unsere neue Broschüre: muTige Auszubildende zeigen Zivilcourage

Die gesellschaftliche Entwicklung in den vergangen Jahren macht es uns nicht leicht, bei öffentlichen Übergriffen einfach wegzuschauen, vielmehr benötigen wir immer häufiger das richtige „Handwerkzeug“, um mit bedrohlichen Situationen professionell umzugehen und uns nicht selbst zu gefährden.

Viele Unternehmen haben bereits erkannt, dass die Förderung von Zivilcourage, und damit der Bereitschaft, Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen, einen zentralen Bildungsauftrag darstellt und haben den vierstündigen muTiger-Kurs fest in ihrem Ausbildungsplan integriert. Ziel der muTiger-Stiftung ist, Jugendliche und Erwachsene für das schnelle Erkennen von Gewaltsituationen zu sensibilisieren und Regeln für effektives Eingreifen zu vermitteln. Neben der Theorievermittlung erhalten die Auszubildenden auch die Möglichkeit, ihr neu erworbenes Wissen in nachgestellten Szenarien-Übungen direkt anzuwenden. Der muTiger-Kurs bietet ihnen Handlungssicherheit in kritischen Situationen und trägt zur besseren Einschätzung ihrer eigenen Stärken und Grenzen bei. Dadurch wird ihnen die Angst genommen, sich im Ernstfall vor das Opfer zu stellen und dem Täter Grenzen aufzuzeigen, damit die Situation erst gar nicht eskaliert.

Falls auch Sie mit gutem Beispiel vorangehen und den muTiger-Kurs zum festen Bestandteil Ihrer Ausbildung machen möchten, steht Ihnen die Opens external link in new windowmuTiger-Stiftung gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Initiates file downloadAuszubildenden-Broschüre

Senioren helfen Senioren muTiger zu werden

Die Seniorenberaterinnen und Seniorenberater aus Kamen haben sich zusammengeschlossen, um sich gegenseitig zu unterstützen und Hilfe an der Stelle zu leisten, wo Hilfe benötigt wird. Die ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater sind selbst Senioren und wissen, wie schnell man in der Öffentlichkeit zum Opfer von Überfällen und Gewalttaten werden kann. Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist und kein schnelles Reaktionsvermögen mehr aufweist, hat meist nur wenig Chance sich bei einem Überfall erfolgreich zur Wehr zu setzen. Das muss aber nicht sein, sagen die Seniorinnen und Senioren, wohl mit dem Wissen, dass der sichere Umgang mit Konflikt- und Gewaltsituationen erlernbar ist.

Die Initiative Senioren-helfen-Senioren hat nicht zum ersten Mal einen Kurs zur Förderung von Zivilcourage für seine Mitglieder durchgeführt. Der Kurs wird immer wieder aufgefrischt, mit dem Ziel, möglichst vielen Senioren die Regeln für das schnelle Erkennen von kritischen Situationen und das effektive Eingreifen nahe zu bringen. Anhand praxisnaher Beispiele haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelernt, was Zivilcourage bedeutet und fühlen sich in der Öffentlichkeit wieder ein wenig sicherer. „Ein guter Kurs“, bestätigt auch Mastertrainer Ernst Nieland und freut sich über die rege Teilnahme der Seniorinnen und Senioren.

Mutige Joblinge in Essen und Gelsenkirchen

15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Joblinge gAG Ruhr in Essen und Gelsenkirchen haben Ende Juli erfolgreich einen muTiger-Kurs absolviert. Die Joblinge gAG Ruhr hat zum Ziel, jungen Menschen mit Hilfe von Bewerbungs-Coachings und der Vermittlung von Praktika den beruflichen Einstieg zu erleichtern und sie intensiv auf ihr zukünftiges Berufsleben vorzubereiten. Die Jugendlichen erfahren in einem sechsmonatigen Programm eine große persönliche Entwicklung, diese stärkt sie für die bevorstehenden beruflichen Herausforderungen. Im Beruf werden häufig auch Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen vorausgesetzt, daher werden im Rahmen des Programms auch die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen gefördert. Die Joblinge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können nun ihre neu erworbenen Kenntnisse an ihre Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer weitergeben und ihnen Techniken für das effektive Eingreifen in kritischen Situationen vermitteln. „Ein sehr erfolgreicher Kurs“, finden auch die Kursleiter und bedanken sich für den konstruktiven Austausch des Joblinge-Kollegiums.

Zivilcourage bei WDR 5

Johannes Bachteler, Vorstandsvorsitzender der muTiger-Stiftung, hat am 18.09.2017 ein Radio-Interview beim WDR 5 zum Thema "Was tun für mehr Zivilcourage?" gegeben. Er hat erläutert, wie die muTiger-Stiftung dazu beitragen kann, Bürger für das Thema Zivilcourage in der Öffentlichkeit zu sensibilisieren und ihre Bereitschaft zu steigern, im Ernstfall einzugreifen.

Den Radio-Beitrag können Sie in der WDR-Mediathek unter dem folgenden Link abrufen: 

Opens external link in new windowWas tun für mehr Zivilcourage? - WDR 5

Erster inklusiver muTiger-Kurs durchgeführt

Foto: Ev. Familienbildungsstätte Münster

Die Ev. Familienbildungsstätte Münster ist seit einiger Zeit fester Kooperationspartner der muTiger-Stiftung und bietet zur Förderung von Zivilcourage regelmäßig muTiger-Kurse an. Zuletzt haben Kursleiterinnen und Ehrenamtliche im Frühjahr dieses Jahres erfolgreich einen muTiger-Kurs absolviert.

Erstmals fand nun ein inklusiver muTiger-Kurs in der Ev. Familienbildungsstätte statt: Menschen mit und ohne Behinderung haben gelernt, kritische Situationen schnell zu erkennen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und richtig zu handeln, um sich und andere im Ernstfall zu schützen. Diese Inhalte wurden sehr anschaulich durch Rollenspiele, Life-Szenarien und Filmsequenzen vermittelt.

„Ein voller Erfolg“, finden auch die beiden Kursleiter Ernst Nieland und Hans-Peter Weyer, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehr Sicherheit und Selbstbewusstsein in kritischen Situationen vermittelt haben. Alle waren sehr begeistert und haben für ihren Alltag viele wertvolle Tipps mitnehmen können.

Wichtig ist die Botschaft: man muss nicht immer selbst aktiv eingreifen um anderen zu helfen, man hilft Menschen in Notsituationen auch in dem man bewusst hinsieht, sich mit anderen verbündet und bei Bedarf zusätzlich einen Notruf bei der Polizei meldet.

Dank der durchweg positiven Resonanz soll die Kooperation auf jeden Fall weiter fortgesetzt werden: die nächsten muTiger-Kurse sind bereits in Planung.

Zivilcourage lernen in der Projektwoche

Zum zweiten Mal in Folge führte die Ingeborg-Drewitz Gesamtschule Gladbeck im Rahmen der Projektwoche zum Thema „Zivilcourage“ mehrere muTiger-Kurse durch. Insgesamt 172 Achtklässler der Gesamtschule wurden in 6 muTiger-Kursen zu umsichtigen Helfern ausgebildet. "Es hat viel Spaß gemacht und uns wurde anhand sehr praxisnaher Beispiele gezeigt, wie man in kritischen Situationen verantwortungsbewusst und effektiv handelt und sich schließlich auch selbst vor der Gefahr schützen kann.", sagt einer der Teilnehmer. Die Vermittlung sozialer Kompetenzen nimmt in den Lehrplänen einen immer größeren Stellenwert ein, deshalb sind die Schülerinnen und Schüler froh, etwas mehr Sicherheit im Umgang mit Gewaltsituationen gewonnen zu haben.

Studieninstitut Niederrhein fördert Zivilcourage

11 Verwaltungsfachangestellte des Studieninstituts Niederrhein in Mönchengladbach haben Ende Oktober erfolgreich an einem muTiger-Kurs teilgenommen. Sie haben in realitätsnahen Praxisübungen gelernt, Gefahrensituationen schnell zu erkennen und zu entscheiden, welche Techniken sie im Notfall sinnvoll einsetzen können, um dem Opfer effektiv zu helfen. Alle hatten sehr viel Spaß und sind sich einig: sie werden zukünftig früher eingreifen sobald sie kritische Situationen in ihrem Alltag erleben, und zwar gemeinsam, denn nur so können sie dem Betroffenen bestmöglich helfen.

Zivilcourage fördern im Rahmen der TalentTage Ruhr 2017

Die muTiger-Stiftung hat in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal an der Veranstaltungsreihe „TalentTage Ruhr“ vom 03. - 13. Oktober 2017 teilgenommen. „Ein voller Erfolg!“, findet auch Kursleiter Ernst Nieland, der alle fünf muTiger-Kurse gemeinsam mit einem zweiten Kursleiter durchgeführt hat. Insgesamt rund 50 Auszubildende aus vier Unternehmen haben erfolgreich einen muTiger-Kurs absolviert: darunter Auszubildende der Westnetz GmbH, der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, der Sparkasse Gelsenkirchen sowie der KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen.

Die TalentTage Ruhr ist eine mehrtägige Veranstaltungsreihe, unter deren Dach der Initiativkreis Ruhr innovative Angebote zur Nachwuchsförderung bündelt und verschiedenen Akteuren genau dafür eine Bühne bietet. Die vier genannten Unternehmen haben anlässlich der TalentTage die Kompetenzförderung ihrer Auszubildenden unter das Motto „Zivilcourage“ gestellt und ihnen die Möglichkeit gegeben, sich über Erfahrungen mit Gefahrensituationen auszutauschen und unter fachlicher Anleitung zu lernen, wie sie im Notfall gekonnt eingreifen können ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Die muTiger-Stiftung hilft schließlich dabei, die Persönlichkeit der jungen Talente zu fördern und ihre Selbstkompetenz zu stärken. Für einige Unternehmen war es der erste muTiger-Kurs, andere Unternehmen haben den muTiger-Kurs bereits fest in ihr Ausbildungskonzept aufgenommen.

Einen krönenden Abschluss der TalentTage Ruhr 2017 bot schließlich die traditionelle Award Verleihung: der muTiger Vorstand konnte dort viele neue Kontakte zu regionalen Unternehmen, Bildungsträgern und sozialen Einrichtungen knüpfen - vielleicht auch schon im Hinblick auf die TalentTage im nächsten Jahr, denn auch dann ist die Stiftung wieder dabei wenn es heißt: „11 Tage für Talente im Ruhrgebiet“.

Auch außerhalb der TalentTage bietet die muTiger-Stiftung Schulungen an. Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an die Opens external link in new windowmuTiger-Stiftung.

Fotos von den einzelnen muTiger-Kursen im Rahmen der TalentTage Ruhr 2017 finden Sie auf unserer Opens external link in new windowfacebook-Seite.

Dr. Christian Endreß unterstützt uns als Botschafter

Wir freuen uns sehr, mit dem Geschäftsführer der Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft Nordrhein-Westfalen e.V., Dr. Christian Endreß, einen weiteren Unterstützer im Kreise unserer Botschafter begrüßen zu dürfen. Diese Unterstützung ist ein Zeichen der engen Verbundenheit zwischen der Sicherheitswirtschaft und unserer Stiftung.

 

Opens external link in current windowMit diesem Grußwort unterstreicht Dr. Christian Endreß diese Partnerschaft.

Dinner Party bei SAT1: „Courage zeigen“ - Zivilcourage hat viele Gesichter!

„Wie würden wir reagieren, wenn jemand vor unseren Augen angegriffen wird?“ – mit dieser Frage begrüßt SAT1-Moderatorin Marlene Lufen die prominenten Talkgäste, die sich eine Stunde lang über die verschiedenen Facetten von Zivilcourage sowie mögliche Beweggründe, bei einem gemütlichen Abendessen austauschen. 

Neben Johannes Bachteler, Vorstandsvorsitzender der muTiger-Stiftung, sind auch Sebastian Krumbiegel – Sänger der Band „Die Prinzen“, der selbst Gewaltopfer geworden ist und sich nun öffentlich in Projekten zur Förderung von Zivilcourage engagiert, Manuela Droste – zivilcouragierte Mutter, die ihren Nachbarn vor einem bewaffneten Überfall gerettet hat, Sascha Bisley – ehemals inhaftierter Gewalttäter, der heute als Sozialarbeiter anderen Gewalttätern auf den richtigen Weg hilft – und Ralf Kramer – Schlaganfallopfer der bei vollem Bewusstsein mitbekam, wie zahlreiche Passanten an ihm vorbei gegangen sind, bis endlich jemand Ersthilfe geleistet hat – zu Gast in der Talkrunde, die wöchentlich jeweils ein gesellschaftlich relevantes und zukunftsorientiertes Thema diskutiert. Die Sendung soll den Zuschauern einen Blick über den Tellerrand bieten und ihnen Initiativen und Handlungsmöglichkeiten für eine lebenswerte Gesellschaft aufzeigen. In der Sendung unterhalten sich die Talkgäste darüber, wie man in Situationen, in denen jemand anderes Hilfe benötigt, richtig reagiert und einschreitet ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Die Gäste sind sich alle einig darüber, dass Zivilcourage in unserer heutigen Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle einnimmt. Grund dafür ist unter anderem wohl auch die permanente „Informationsflut“ in den Sozialen Medien, durch welche die Menschen immer häufiger mit Gewalt konfrontiert werden, was sie schließlich „abstumpfen“ lässt. Gleichzeit ergeben sich in den Sozialen Netzwerken zahlreiche Gelegenheiten, sich „für“ oder „gegen“ etwas auszusprechen – eine sachliche und differenzierte Argumentation auf Augenhöhe, die "Graustufen" zulässt, bleibt dabei häufig auf der Strecke. 

Fazit: ob man Täter, Opfer oder Helfer ist hängt von verschiedenen Faktoren ab, die die grundsätzliche Einstellung des Menschen zu Gewalt prägen. Die Tatsache, dass aus Täter zivilcouragierte Helfer werden können, zeigt, dass Zivilcourage „lernbar“ ist. Eine frühe „Zivilcourage-Erziehung“ in Schulen könnte daher zu einer effektiven Gewaltprävention beitragen, das nötige Handwerkzeug und wertvolle Tipps und Tricks für eine erfolgreiche Intervention im Ernstfall bieten hingegen die Kurse der muTiger-Stiftung. Denn es gilt: jeder kann immer im Rahmen seiner Möglichkeiten Hilfe leisten und sollte nicht einfach wegschauen.

Studie zum Thema „Persönlichkeit“

Das Max-Planck-Institut für Gemeinschaftsgüter in Bonn und die Universität Koblenz-Landau, Fachbereich Psychologie, führen aktuell eine gemeinsame Studie zur Erforschung von Persönlichkeitsmerkmalen durch. Dabei werden verschiedene Lebensumstände und Erlebnisse näher betrachtet und deren Einfluss auf das Verhalten und die Einstellungen von Menschen aufgeschlüsselt.

Für die Studie werden Probanden gesucht, die bereits einmal Zeuge von unrechtem oder unmoralischen Verhalten geworden sind und in diesem Zusammenhang Hilfe geleistet haben. Wenn Sie in Ihrem Leben bereits einen solchen Fall erlebt haben und aktiv eingeschritten sind oder jemanden kennen, der eine solche Erfahrung gemacht hat, dann würden wir uns freuen, wenn Sie an der Umfrage teilnehmen bzw. diese Information an die entsprechende Person weiterleiten würden.

Die Ergebnisse der Studie können dazu beitragen, menschliches Verhalten besser einzuschätzen und schließlich Wege zu finden, besser damit umzugehen.

Nähere Informationen zu der Studie finden Sie unter dem folgenden Link: http://www.coll.mpg.de/studie_persoenlichkeit

Direkt zum Teil 1 der Studie gelangen Sie unter dem folgenden Link: https://www.soscisurvey.de/mpiMBP/

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!



Wir freuen uns über Ihre Unterstützung, denn jede Spende macht "muTiger".

muTiger Stiftung

Augustastr. 1
45879 Gelsenkirchen

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Aktenzeichen der Stiftung: 21.13.- M 41

Steuer-Nr. 319/5898/0897
Vorstandsmitglieder und Verantwortliche
nach § 55 RStV:
Johannes Bachteler, Wilfried Alles

Telefon: 0209 / 9132680

E-Mail: info@mutiger.de
Internet: Opens external link in new windowwww.mutiger.de

Bankverbindung:
Sparkasse Gelsenkirchen
IBAN: DE25 4205 0001 0101 3131 01
BIC: WELADED1GEK